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Mein Körper ist kein öffentlicher Raum
Es gibt Momente, in denen sich der eigene Körper nicht wirklich falsch anfühlt und trotzdem nicht ganz wie Zuhause. Momente, in denen man ihn nicht zeigen möchte. Dabei geht es jedoch nicht um „zu dick“, „zu alt“ oder „nicht schön genug“, sondern darum, dass sich allein der Gedanke unerträglich anfühlt, dass andere Menschen überhaupt etwas über ihn denken könnten. Und dabei geht es nicht einmal nur um negative Bewertungen. Manchmal möchte man auch keine positiven Kommentare

katjawelters
14. Mai3 Min. Lesezeit


Zwischen dem, was wächst – und dem, was ich zulasse
Ich saß heute im Garten. Nichts Besonderes eigentlich. Kein großer Moment. Kein Plan. Einfach nur da. Und während ich so zwischen den Beeten gesessen habe, ist mir aufgefallen, wie still es in mir gerade ist. Nicht leer – sondern ruhig. So eine ruhige, klare Zufriedenheit, die nichts braucht. Die nicht zieht, nicht sucht, nicht wartet. Und dann kam dieser Gedanke, ganz leise, fast nebenbei: Wie gut es sich gerade anfühlt, allein zu sein. Nicht im Sinne von „allein gelassen“.

katjawelters
8. Mai2 Min. Lesezeit


Wenn plötzlich alle „Narzisst:innen“ sind – und was dabei verloren geht
In den letzten Jahren hat ein Begriff enorm an Präsenz gewonnen: Narzissmus. Auf Social Media scheint es fast, als gäbe es nur noch zwei Rollen – Narzisst:innen und ihre Opfer. Und ja: Es gibt Menschen mit stark ausgeprägten narzisstischen Mustern. Und ja: Beziehungen mit solchen Dynamiken können zutiefst verletzend und verwirrend sein. Und gleichzeitig wird der Begriff inzwischen so häufig und undifferenziert verwendet, dass er an Bedeutung verliert. Zwischen Aufklärung und

katjawelters
2. Apr.4 Min. Lesezeit
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