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Nähe ohne Enge – Wie Autonomie und Bindung zusammenpassen könnten
In unserer Gesellschaft scheint Beziehung oft in zwei Richtungen gedacht zu werden: Entweder als enge Verbindung, in der Leben zunehmend miteinander verflochten wird – Familie kennenlernen, gemeinsam entscheiden, was heute gekocht wird, Urlaube planen, sich über Steuererklärungen austauschen und irgendwann selbstverständlich am selben Küchentisch den Alltag organisieren. Nähe bedeutet hier: Teilhabe am ganzen Leben. Oder Beziehung wird bewusst schlank gehalten. Distanzierter.

katjawelters
22. Feb.3 Min. Lesezeit


Ich bin keine Verhandlungsmasse
Über Irritationen, Anpassung und die leise Entscheidung, bei sich zu bleiben Manchmal beginnt alles mit einer kleinen Bemerkung. Ein Satz, eine Vorliebe, ein Wunsch. Und plötzlich ist da mehr Reaktion als erwartet. Ein inneres Zusammenziehen. Vielleicht Wut. Vielleicht Rückzug. Später folgt die Frage: „Warum hat mich das so getroffen?“ Oft liegt die Antwort nicht im Satz selbst, sondern in dem, was er berührt. Nicht jede Irritation ist eine Absicht. Nicht jede Bemerkung ist e

katjawelters
11. Feb.3 Min. Lesezeit


Die Sache mit der Romantik – oder: Was hörst du?
Ich stolpere immer wieder über Sätze, bei denen ich innerlich kurz zusammenzucke. Nicht, weil sie falsch wären. Sondern weil sie etwas in mir auslösen – und eine Frage zurücklassen: Wie darf ich das verstehen? Diese Frage richtet sich nicht nur an die Person, die zuhört, sondern genauso an die, die spricht. Denn neben „Was hörst du?“ frage ich mich auch: „Hörst du, was du da sagst?“ Denn vielleicht sagen wir solche Sätze nicht nur, um Nähe herzustellen –sondern auch, um etwas

katjawelters
8. Feb.3 Min. Lesezeit
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